15-Jähriger tötet 14-Jährigen

In einer Schule in Lünen geht ein „unbeschulbarer“ 15-Jähriger, der mit der Mutter auf einen Termin bei einer Sozialarbeiterin wartet, auf einen 14-Jährigen los – und bringt den Kleineren um.

Das alleine macht den Durchschnittsbürger schlicht rat- und fassungslos – aber das Kreisen der Geier danach ist fast noch schlimmer. Prompt „wissen“ die Populisten schon von vornherein um Nationalität und Herkunft des Täters – natürlich irgendwie zugewandert, bitte sehr. Und es wird munter spekuliert und lauthals nach Wahrheit verlangt.

Die Wahrheit? Blutrünstiges Geiern nach Auskunft in einem Fall der Minderjährige betrifft ist unangebracht – und das Gesetz sieht nicht umsonst besonderen Schutz vor. Wer solche Fälle für irgendeine Agenda ausschlachten will – Pfui Teufel.

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